Annotext – ich will fair sein

Ich war sicher bei meinem letzten Beitrag etwas sehr sauer ( wg. Sonntag und so..). Ich möchte deshalb fairerweise darauf hinweisen, dass wir das Programm ohne Schulung eingekauft haben. Das macht die Sache sicher mühsamer.
Selbstverständlich kann man mit dem Programm arbeiten, ich tue es ja auch. Wahrscheinlich waren einfach meine Erwartungen zu hoch.

PS. Ich bin andererseits der Meinung, dass das “Nichtfinden” des Netzlaufwerks ein Fehler ist, den Annotext zu vertreten hat. Das hat mit Schulung nichts zu tun.

Annotext ist ein Albtraum

21.02.10, 10.20 h. Ich sitze am Sonntag in meiner Praxis. Ich möchte mit Annotext arbeiten. Das Starten braucht so seine Zeit.
Fehlermeldung: Laufwerk “P” nicht gefunden. Laufwerk “P” ist das Netzlaufwerk auf dem Rechner im Sekretariat. Ist natürlich da. Kennen wir schon: Ich fahre meinen Rechner einmal runter und wieder hoch. Zeit zum Kaffeekochen muss immer drin sein.
Jetzt läufts. Denkste!
Ich möchte ein Schreiben aus einer Akte ausdrucken: Fehlermeldung: Annotext konnte die Word -Add-ins nicht laden. ”
OK, dann schreibe ich eben eine Support -Anfrage an Annotext. Vielleicht wird die ja beantwortet. Die letzte wurde jedenfalls nicht beantwortet, obwohl ich noch einmal telefonisch nachgefragt habe. Der Support-Mitarbeiter kam nicht klar und versprach Rückmeldung. Das ist jetzt so 10 Tage her. Ist aber nicht schlimm, weil ich in der Zwischenzeit stark erkältet war und kaum arbeiten konnte.

Diktieren mit dem Mac – zweiter Versuch

Seit gestern benutze ich das Programm zur Spracherkennung Dictate von MacSpeech. Auch dieser Text ist mit diesem Programm geschrieben.
Eins ist mit Sicherheit festzustellen: das Programm ist wesentlich besser, sowohl was die Erkennungsleistung als auch was das Programm selbst betrifft (Korrekturfunktion endlich brauchbar) als das Vorgängerprogramm iListen.
Der Aufwand zur Einarbeitung ist gering, man muss nur drei Texte vorlesen, nach meiner Erinnerung ein Zeitaufwand von 10-15 min. Die Erkennungsrate anschließend ist relativ hoch. Ich habe versuchsweise einen allgemeinen Text in der Form einer Terminsmitteilung an einem fiktiven Mandanten diktiert. Das Ergebnis war perfekt.
Auch der Versuch, einen Schriftsatz zu diktieren, ist gelungen.
Man vermisst jedenfalls keine juristische Version des Programmes. Diese gibt es zwar in Englisch, ich bezweifle aber, dass angesichts des doch sehr kleinen Marktes eine deutsche Version erscheinen wird.
Das Programm ist in jedem Falle für allgemeine Schreibarbeiten wie zum Beispiel eine schnelle Mail an einen Mandanten, eine Terminsnachricht oder Ähnliches ohne weiteres geeignet.
Es gibt ein Problem, das wohl ein allgemeines Apple Problem ist, nämlich dass bei Programmen, die gleichzeitig für Apple und für Windows programmiert wurden und nicht ganz applekonform sind, bestimmte Schreibfehler in der Form eines Vertauschens von Buchstaben auftreten. Das Problem wird hier näher beschrieben und eine Stellungnahme vin Application Systems Heidelberg zitiert. Dies Problem dürfte wohl kaum zu beseitigen sein. Es zwingt dazu, Programme zu verwenden, die komplett applekonform sind oder im Diktatfenster zu diktieren.

PS: ich habe bei Durchsicht des vorstehenden Textes nur 2 Fehler gefunden. (Nicht erkannt: “Mac”, einmal männliche + weibliche Form vertauscht, aber zur Korrektur angeboten) Ich finde, das ist eine ordentliche Leistung.

Das Abenteuer Annotext beginnt

Nach langem, intensivem Suchen haben wir uns für die Anwaltssoftware Annotext entschieden. Die Entscheidung für Annotext beruhte auf folgenden Kriterien:
Auf uns machte die Software den modernsten und vor allem Dingen übersichtlichsten und aufgeräumtesten Eindruck.
Es handelt sich um die Software eines renommierten Anbieters, von dem wir ausgehen, dass er auf dem Markt bleiben wird.
Dagegen sprach der hohe technische Aufwand der verlangt wird (Microsoft SQL Server), und der hohe Einstandspreis. Bereits jetzt haben wir einige 100 € für ergänzende Software ausgegeben ( z.B. Windows-Betriebssystem + Office für den Mac) Es dauert einige Zeit, bis dass der Kaufpreis für die Software sich im Vergleich mit anderen Anbietern durch eine niedrigere monatliche Servicepauschale amortisiert hat.
Allerdings schreckte uns die teilweise nach Windows 3.1 Programm aussehende Oberflächen der anderen Anbieter doch sehr ab.

Wir konnten vereinbaren, die Installation selbst vorzunehmen und auch das Programm ohne Hilfe des Anbieters zu nutzen. Die spart einige 1000 €, ob es uns gelingen wird, wird sich herausstellen.
Die Installation des Microsoft SQL Servers ist sicher nicht banal und auch für Leute, die von Computern etwas verstehen, nicht ganz einfach. Dagegen glaube ich, dass das Einrichten des Programms eine Kleinigkeit sein wird. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Programm in der Bedienung schwierig sein soll, für das man nur einen Tag Schulung benötigt, berücksichtigt man, dass sie diese Schulung für Leute abgehalten wird, die häufig lediglich die Anfangsgründe der Bedienung eines Computers kennen.
Es gab auch gleich im Anfang einige Schwierigkeiten, die man als Zufälle und Unzulänglichkeiten ansehen kann, die allerdings auch damit erklärt werden könnten, uns dazu zu bringen, Serviceleistungen des Anbieters in Anspruch zu nehmen. So erhielten wir zwar DVDs und freuten uns, das Programm installieren zu können, stellten aber dann fest, dass auf der Annotext-DVD nur Lizenzierungsdateien vorhanden waren. Ich kann mir vorstellen, dass computermäßig sehr einfach gestrickte Personen hier schon ein Problem gehabt hätten. Bei meinem Anruf am nächsten Tag hieß es dann vom Service, die Datei-DVD sei bereits in der Post. Kann man glauben, muss man aber nicht.
Jedenfalls liegen einige spannende Tage vor uns, bis die Inflation gelungen ist und das Programm läuft. Ich werde weiter berichten.

Werbung mit kleinem Budget

Werbung muß nicht teuer sein, man muß Ideen haben! In diesem Artikel finden Sie einige grundlegende Ideen, die auch für Rechtsanwälte Denkanstöße sein können. Zum Beispiel: Gestaltung des Briefpapiers, was kann man noch mit Schreibpapier machen etc.

NJW Podcasts

Im Internet gibt es Podcasts zu den NJW-Heften, die man auch per RSS abonnieren kann.
Ob das Sinn macht, habe ich allerdings meine Zweifel. Ich fand es noch nie besonders produktiv, Fälle zu lesen (oder anzuhören), zu denen man keinen aktuellen Bezug hat.

Amerikanische Anwälte sind auch nicht besser

Die Nutzung der web 2.0 Technologie wie zum Beispiel ein Blog ist auch bei amerikanischen Rechtsanwälten nicht sehr verbreitet. Dies geht aus einem Beitrag hervor, der im ABA-Journal erschienen ist: “Web 2.0 Still a No-go Lawyers slow to adopt cutting-edge technology
Eigentlich erstaunlich, ich hätte gedacht, dass amerikanische Kollegen offener sind als deutsche.

Schwierigkeiten mit Schneeleopard II

Mittlerweile kann ich meine Schwierigkeiten mit Snow Leopard näher eingrenzen:
1. Es sind dies zum einen Probleme mit verschiedenen Programmen, die wohl nicht angepaßt sind. Richtige Problemem dürfte es da bei einigen OEM- Versionen geben, wenn diese nicht geupdated werden können. Man sollte in solchen Fällen besser die Finger von einem funktionierenden System lasssen.
Papyrus stürzt beim Programmstart ab, kann aber im zweiten Anlauf geöffnet werden.
Ich benutze einen toshiba scan snap S 510 M als Scanner. Die Software stürzt nach dem Scan ab, die dazu gehörende OCR -Software Finereader for scansnap kann die scans nicht in eine Text-pdf umwandeln.
Das mein t-mobile umts-Stick nicht mehr funktioniert, versteht sich bei dieser Firma fast von selbst.
2. Im heterogenen Netzwerk mit windows-XP-Rechnern läuft einiges nicht mehr richtig. Offensichtlich verwenden microsoft und apple Netzwerk-Server, die sich nicht verstehen. Ich kann aus laufenden Programmen heraus keine Dateien mehr in Netzwerk-Unterverzeichnissen abspeichern. Super-Gau!!
Nach meinen subjektivem Empfinden haben sich die Zeiten, in der ein Netzwerkverzeichnis aus dem Finder heraus geöffnet wird (das geht noch) erheblich verlängert.
Solche Probleme hat apple bereits in der Vergangenheit nicht beseitigt. Ich werde also kurz über lang meinen apple macbook pro als windows-Rechner betreiben.
Apple hat also endgültig mit microsoft gleichgezogen. Herzlichen Glückwunsch, apple!

Finger weg von Snow Leopard!

Ich Idiot habe den alten Grundsatz: “Never touch a running system” mißachtet und die neue Version von OS X installiert.
Es treten folgende Probleme auf: Minutenlanges Durchsuchen von Netzwerkordnern, nur um eine Datei zu speichern, Teile eines Netzwerkordners nicht mehr sichtbar, Abstürze von Programmen bzw diese sind garnicht mehr nutzbar.

Dann doch lieber Windows, ist wenigstens billiger.

Kopierer- die Preise fallen

Wir haben einen neuen Kopierer-genauer gesagt ein Gerät, das die 3 Funktionen Kopierer, Scanner und Drucker in sich vereinigt. Das konnte das Gerät davor das auch, aber nicht in Farbe. Außerdem eine Software, Toshiba re-rite, die zwar nicht optimal ist, aber einen doch weiter bringt. Alles in allem: das Gerät kann einige wichtige Dinge mehr oder besser.
Das Interessante daran: die Leasingrate liegt ungefähr bei der Hälfte der vorigen Rate.
Es ist also Zeit, sich nach einem neuen Kopierer umzutun, sowohl aus technischen wie auch aus preislichen Gründen.