Weitere Software, um GTD auf dem Mac machen zu können, allerdings noch im alpha-Stadium, ist “Things” von culturedcode.
Hört sich jedenfalls gut an.
Eine ausführliche Besprechung (in englischer Sprache) gibt es hier.
Ich habe die Alpha-Version mittlerweile bekommen. Optisch sehr ansprechendes Programm, man arbeitet gerne damit. Das Programm spiegelt die Einfachheit von GTD auf den Computer. GTD: so soll es sein!
Scheint auch, trotz Alpha, gut zu funktionieren.
Ich probiere es weiter aus und werde berichten.
Monthly Archive for Dezember, 2007
Haben Sie auch diese Tage, wo Sie den ganzen Morgen gearbeitet, aber irgendwie nichts geschafft haben?
Wer hat sie nicht.
Im Prinzip handelt es sich um ein Problem:
a.) der Konzentration
b.) auf das Wesentliche.
Man kann sich noch so häufig vornehmen wie man will, heute mache ich es aber anders, aber es klappt nicht.
Ich habe einen interessanten Blog-Artikel (in englischer Sprache) gefunden, der einen “productivity trick” vorstellt, wie David Allen das in “Getting Things Done” nennt: “Die Kraft der 48 Minuten.”
Die Beschreibung: Here’s how it works… Set a timer for 48 minutes. Close out all distractions and work continuously for 48 minutes. When the timer goes off, get up and stretch, get coffee, use the restroom etc, in the following 12 minutes. Repeat as necessary.
So gehts:
1. Uhr auf 48 Minuten einstellen.
2. Alle anderen Störungen ausschließen und konzentriert 48 Minuten arbeiten.
3. Danach 12 Minuten Pause.
Eine der Axiome von David Allen ist ja, dass er sagt, dass man seine Projekte (=alles, was mehr als einen Arbeitsschritt erfordert) nicht managen kann, Man kann nur die zum Abschluss des Projekts führenden Handlungen managen.
Die einzelnen Handlungen kann man durch “productivity tricks” besser steuern.
Ich glaube nicht, dass an der Zahl 48 irgendetwas magisch ist. Der “Trick”, der die gesteigerte Produktivität auslöst, liegt vielmehr darin, dass er Anlass, Rahmen und Hilfe für gesteigerte Konzentration ist.
Man wird also genauso 30 Minuten oder irgendeine andere Zahl nehmen können. Ich denke eher, dass 48 Minuten der Zeitraum ist, der maximal bei erhöhter Konzentration durchzuhalten ist. Darunter bekommt man zuwenig zustande, darüber lässt die Konzentration zu stark nach.
Vielleicht könnte man den Trick noch stärker machen, wenn man sich selbst für das Ende des Zeitrahmens eine kleine Belohnung aussetzt, einen Kaffee, im Internet surfen etc.
Mir scheint der Gedanke jedenfalls überzeugend zu sein. Ich probiers aus und werde berichten.
Was ist ein Blog?
Diese Homepage ist ein wordpress – Blog. Wordpress ist freie Software zur Gestaltung von Blogs. Es gibt auch andere Software. Meinem Eindruck nach ist aber wordpress mittlerweile der absolute Marktführer.
Der Vorteil eines Blogs
Blogs werden auch Internet-Tagebücher genannt. Dies ist aber irreführend, was die Nutzungsmöglichkeiten eines Blogs für den Anwalt betrifft. Mittlerweile haben sich Blogs in Richtung CMS (Content Management System) weiterentwickelt. Im Gegensatz zu einer “statischen” Homepage ist es recht einfach, neue Inhalte (”Content”) auf die Homepage zu bringen. Dies stellt den entscheidenden Vorteil dar.
Die Gestaltung dieses Blogs
Dieses Blog wurde mit dem Theme wordpress remix gestaltet. Diese Theme hat den Vorteil, dass eine grössere Zahl von Vorlagen, auch für “statische” Seiten vorhanden sind, so dass sich Homepage und Blog miteinander verbinden lassen.
Die Nachteile:
1. Das Theme kostet Geld.
2. Im Gegensatz zu der Behauptung des Herstellers, ist eine Änderung der Gestaltung nicht trivial, sondern setzt Grundkenntnisse in HTML und CSS-Programmierung voraus.
Das stimmt nicht mehr: das Theme ist jetzt ein freies Theme namens K2.
1.0 Was ist Mindmapping?
Mind Mapping ist ein wichtiges Instrument, Gedanken zu erfassen und zu ordnen oder Brainstorming zu betreiben, um nur die wichtigsten Anwendungsmöglichkeiten zu beschreiben.
2.0 Software für das Mindmapping
Die führende Software hierfür dürfte Mindmanager sein. Die Software ist auch für den apple macintosh erhältlich.
Eine zusammenfassende Website in englischer Sprache ist mind-mapping.org.
Es gibt auch die Möglichkeit, Mindmaps im Web zu erstellen und zu berabeiten im Rahmen des Projekts Web of Web.
Eine ähnliche Funktionalität hat mindmeister .
3.0 Wie kann ich es als Anwalt nutzen?
3.1 Meiner Ansicht nach ist Mindmapping zunächst einmal eine Technik zur Aufzeichnung von Daten.
Die wichtigste Idee des Mind Mapping ist deshalb zunächst einmal, ein Stück Papier nicht längs, sondern quer zu beschreiben. Das ist nicht banal.
Probieren Sie es aus (auch ohne MindMap): es geht einfach mehr auf das Blatt und die Information lässt sich einfacher strukurieren. (Ich bevorzuge eine 3-spaltige Strukur.)
3.2 Die zweite Grundidee ist, eine Baumstruktur anzulegen, die von einem zentralen Ausgangspunkt ausgeht. Der Vorteil dabei: Die Informationen werden nicht nur erfasst, sondern erhalten beim Erfassen bereits eine vorläufige Struktur.
Bei einem Aufschreiben hintereinander ist dies nicht so einfach möglich.
Dieses “Vorsortieren” führt entweder dazu, dass ich am Schluß den Sachverhalt geordnet erfasst habe oder es mir, in einem zweiten Durchgang, leichter fällt, die endgültige Struktur festzulegen.
3.3 Beispiel: In meiner fernen Vergangenheit hatte ich einmal eine Strafsache mit Seriendiebstählen an verschiedenen Tagen. Ich hatte ein Mindmap mit den Daten wie Tag der Begehung, Beteiligte, Aktenzeichen, Seitenzahlen, Zeugen etc. Während Staatsanwalt und Gericht noch in den Akten wühlten, war ich schon lange fündig geworden.
Ich wende Mindmapping im Mandantengespräch an, um die Informationen auf einer (!) Seite zusammenzufassen. Ich benutze Farben, um besser zu strukturieren und Symbole, um Zeichen zu setzen. Ich kann dann auf einen Blick sehen, wo noch Unterlagen fehlen, wo ich handeln muss etc.
Ehesachen tendieren dazu, sich im Laufe der Zeit eine Vielzahl von einzelnen Angelegenheiten aufzufächern. Ein Mindmap schafft in einem solchen Fall Übersicht.