Monthly Archive for November, 2009

Diktieren mit dem Mac – zweiter Versuch

Seit gestern benutze ich das Programm zur Spracherkennung Dictate von MacSpeech. Auch dieser Text ist mit diesem Programm geschrieben.
Eins ist mit Sicherheit festzustellen: das Programm ist wesentlich besser, sowohl was die Erkennungsleistung als auch was das Programm selbst betrifft (Korrekturfunktion endlich brauchbar) als das Vorgängerprogramm iListen.
Der Aufwand zur Einarbeitung ist gering, man muss nur drei Texte vorlesen, nach meiner Erinnerung ein Zeitaufwand von 10-15 min. Die Erkennungsrate anschließend ist relativ hoch. Ich habe versuchsweise einen allgemeinen Text in der Form einer Terminsmitteilung an einem fiktiven Mandanten diktiert. Das Ergebnis war perfekt.
Auch der Versuch, einen Schriftsatz zu diktieren, ist gelungen.
Man vermisst jedenfalls keine juristische Version des Programmes. Diese gibt es zwar in Englisch, ich bezweifle aber, dass angesichts des doch sehr kleinen Marktes eine deutsche Version erscheinen wird.
Das Programm ist in jedem Falle für allgemeine Schreibarbeiten wie zum Beispiel eine schnelle Mail an einen Mandanten, eine Terminsnachricht oder Ähnliches ohne weiteres geeignet.
Es gibt ein Problem, das wohl ein allgemeines Apple Problem ist, nämlich dass bei Programmen, die gleichzeitig für Apple und für Windows programmiert wurden und nicht ganz applekonform sind, bestimmte Schreibfehler in der Form eines Vertauschens von Buchstaben auftreten. Das Problem wird hier näher beschrieben und eine Stellungnahme vin Application Systems Heidelberg zitiert. Dies Problem dürfte wohl kaum zu beseitigen sein. Es zwingt dazu, Programme zu verwenden, die komplett applekonform sind oder im Diktatfenster zu diktieren.

PS: ich habe bei Durchsicht des vorstehenden Textes nur 2 Fehler gefunden. (Nicht erkannt: “Mac”, einmal männliche + weibliche Form vertauscht, aber zur Korrektur angeboten) Ich finde, das ist eine ordentliche Leistung.

Das Abenteuer Annotext beginnt

Nach langem, intensivem Suchen haben wir uns für die Anwaltssoftware Annotext entschieden. Die Entscheidung für Annotext beruhte auf folgenden Kriterien:
Auf uns machte die Software den modernsten und vor allem Dingen übersichtlichsten und aufgeräumtesten Eindruck.
Es handelt sich um die Software eines renommierten Anbieters, von dem wir ausgehen, dass er auf dem Markt bleiben wird.
Dagegen sprach der hohe technische Aufwand der verlangt wird (Microsoft SQL Server), und der hohe Einstandspreis. Bereits jetzt haben wir einige 100 € für ergänzende Software ausgegeben ( z.B. Windows-Betriebssystem + Office für den Mac) Es dauert einige Zeit, bis dass der Kaufpreis für die Software sich im Vergleich mit anderen Anbietern durch eine niedrigere monatliche Servicepauschale amortisiert hat.
Allerdings schreckte uns die teilweise nach Windows 3.1 Programm aussehende Oberflächen der anderen Anbieter doch sehr ab.

Wir konnten vereinbaren, die Installation selbst vorzunehmen und auch das Programm ohne Hilfe des Anbieters zu nutzen. Die spart einige 1000 €, ob es uns gelingen wird, wird sich herausstellen.
Die Installation des Microsoft SQL Servers ist sicher nicht banal und auch für Leute, die von Computern etwas verstehen, nicht ganz einfach. Dagegen glaube ich, dass das Einrichten des Programms eine Kleinigkeit sein wird. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Programm in der Bedienung schwierig sein soll, für das man nur einen Tag Schulung benötigt, berücksichtigt man, dass sie diese Schulung für Leute abgehalten wird, die häufig lediglich die Anfangsgründe der Bedienung eines Computers kennen.
Es gab auch gleich im Anfang einige Schwierigkeiten, die man als Zufälle und Unzulänglichkeiten ansehen kann, die allerdings auch damit erklärt werden könnten, uns dazu zu bringen, Serviceleistungen des Anbieters in Anspruch zu nehmen. So erhielten wir zwar DVDs und freuten uns, das Programm installieren zu können, stellten aber dann fest, dass auf der Annotext-DVD nur Lizenzierungsdateien vorhanden waren. Ich kann mir vorstellen, dass computermäßig sehr einfach gestrickte Personen hier schon ein Problem gehabt hätten. Bei meinem Anruf am nächsten Tag hieß es dann vom Service, die Datei-DVD sei bereits in der Post. Kann man glauben, muss man aber nicht.
Jedenfalls liegen einige spannende Tage vor uns, bis die Inflation gelungen ist und das Programm läuft. Ich werde weiter berichten.

Werbung mit kleinem Budget

Werbung muß nicht teuer sein, man muß Ideen haben! In diesem Artikel finden Sie einige grundlegende Ideen, die auch für Rechtsanwälte Denkanstöße sein können. Zum Beispiel: Gestaltung des Briefpapiers, was kann man noch mit Schreibpapier machen etc.