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Amerikanische Anwälte sind auch nicht besser

Die Nutzung der web 2.0 Technologie wie zum Beispiel ein Blog ist auch bei amerikanischen Rechtsanwälten nicht sehr verbreitet. Dies geht aus einem Beitrag hervor, der im ABA-Journal erschienen ist: “Web 2.0 Still a No-go Lawyers slow to adopt cutting-edge technology
Eigentlich erstaunlich, ich hätte gedacht, dass amerikanische Kollegen offener sind als deutsche.

Schwierigkeiten mit Schneeleopard II

Mittlerweile kann ich meine Schwierigkeiten mit Snow Leopard näher eingrenzen:
1. Es sind dies zum einen Probleme mit verschiedenen Programmen, die wohl nicht angepaßt sind. Richtige Problemem dürfte es da bei einigen OEM- Versionen geben, wenn diese nicht geupdated werden können. Man sollte in solchen Fällen besser die Finger von einem funktionierenden System lasssen.
Papyrus stürzt beim Programmstart ab, kann aber im zweiten Anlauf geöffnet werden.
Ich benutze einen toshiba scan snap S 510 M als Scanner. Die Software stürzt nach dem Scan ab, die dazu gehörende OCR -Software Finereader for scansnap kann die scans nicht in eine Text-pdf umwandeln.
Das mein t-mobile umts-Stick nicht mehr funktioniert, versteht sich bei dieser Firma fast von selbst.
2. Im heterogenen Netzwerk mit windows-XP-Rechnern läuft einiges nicht mehr richtig. Offensichtlich verwenden microsoft und apple Netzwerk-Server, die sich nicht verstehen. Ich kann aus laufenden Programmen heraus keine Dateien mehr in Netzwerk-Unterverzeichnissen abspeichern. Super-Gau!!
Nach meinen subjektivem Empfinden haben sich die Zeiten, in der ein Netzwerkverzeichnis aus dem Finder heraus geöffnet wird (das geht noch) erheblich verlängert.
Solche Probleme hat apple bereits in der Vergangenheit nicht beseitigt. Ich werde also kurz über lang meinen apple macbook pro als windows-Rechner betreiben.
Apple hat also endgültig mit microsoft gleichgezogen. Herzlichen Glückwunsch, apple!

Finger weg von Snow Leopard!

Ich Idiot habe den alten Grundsatz: “Never touch a running system” mißachtet und die neue Version von OS X installiert.
Es treten folgende Probleme auf: Minutenlanges Durchsuchen von Netzwerkordnern, nur um eine Datei zu speichern, Teile eines Netzwerkordners nicht mehr sichtbar, Abstürze von Programmen bzw diese sind garnicht mehr nutzbar.

Dann doch lieber Windows, ist wenigstens billiger.

Kopierer- die Preise fallen

Wir haben einen neuen Kopierer-genauer gesagt ein Gerät, das die 3 Funktionen Kopierer, Scanner und Drucker in sich vereinigt. Das konnte das Gerät davor das auch, aber nicht in Farbe. Außerdem eine Software, Toshiba re-rite, die zwar nicht optimal ist, aber einen doch weiter bringt. Alles in allem: das Gerät kann einige wichtige Dinge mehr oder besser.
Das Interessante daran: die Leasingrate liegt ungefähr bei der Hälfte der vorigen Rate.
Es ist also Zeit, sich nach einem neuen Kopierer umzutun, sowohl aus technischen wie auch aus preislichen Gründen.

The Sound of Young America

Hier ein Vortrag (in Englisch) von Merlin Man (43 Folders) zu Doing Creative work:

Fake Rocks, Salami Commanders, and Just Enough to Start

Schmeiß die alten Akten aus dem Schrank! – die elektronische A b l a g e

Ich habe heute meinen neuen Kopierer bekommen, von Toshiba, wie das Gerät davor. Es soll die Führung unserer elektronischen Akten (im pdf-Format) erleichtern. Darüber später mehr.

Viele Kollegen, die mir und meinem Macbook im Termin begegnen, sind skeptisch, was elektronische Akten betrifft. Soll mir egal sein, ich kann verstehen, dass man mit einer Papierakte glücklich sein kann.

Wir machen aber jetzt auch eine elektronische Ablage und da sollten Sie zuhören. Dies ist ohne neue Software, neuen Workflow, Mitarbeiterschulung, was auch immer zu verwirklichen.

Wir legen ab morgen Akten nicht mehr als Papierakte ab, sondern die Akten werden eingescannt und dann vernichtet.

Die Akte wird mit allen Schikanen wie Rechnungen etc, die für das Finanzamt aufgehoben werden müssen, eingescannt, keine Trennung wegen unterschiedlicher Aufbewahrungsfristen, keine Vergabe von Ablagenummern etc. Brutalscan, Vor-und Rückseite, keine Kompromisse, alles wird gescannt.
Die Scans werden in eine lesbare pdf-Datei umgewandelt und gespeichert. Auf der Festplatte, ein Terrabyte (!) kostet weniger als 100 €, bleiben sie bis an das Ende ihrer Tage.

Dies hat folgende Vorteile:

Wenn die Akte gebraucht wird, wird die Datei einfach aufgerufen. Wird Sie tatsächlich noch einmal gebraucht, und Sie haben keine elektronische Aktenführung, wird sie wieder ausgedruckt. Bei elektronischer Akte steht sie sofort wieder zur Verfügung, genauer, sie war nie weg.

Keine vollen Keller mehr, keine jährliche Aktenvernichtungsprozedur.

Da die Dateien in durchsuchbaren pdfs vorliegen, finden sie sie auch wieder, wenn die Mitarbeiterin falsche Prozeßregisternummern oder was auch immer eingegeben hat. Keine Sucherei nach nicht auffindbaren Akten mehr.

Nachteile: Im Pinzip keine.

Vorsicht:
Mein Kopierer hat keinen eigenen Prozessor. Dies bedeutet, das für die Umwandlung eine eigener Rechner da sein muß. Dieser sollte natürlich relativ schnell und andereseits nur für diese Aufgabe abgestellt oder wenig beschäftigt sein.
und natürlich: Datensicherung, Datensicherung, Datensicherung!

On Tinderbox and Litigation

“On Tinderbox and Litigation” heißt ein neues Blog, das sich mit der Anwendung des Programms Tinderbox im juristischen Bereich – hier bei einem amerikanischen Rechtsanwalt- beschäftigt. Auch ich benutze Tinderbox für ähnliche Zwecke- wenn auch die Verfahrensordnungen sehr unterschiedlich sind. Das Prinzip ist aber das gleiche: die visuelle und damit sehr viel verständlichere Darstellung eines Falls.
Ich kann nur sagen: die Software ist genial und rechtfertigt allein schon die Anschaffung eines mac.

Immer mehr Fachanwälte

Die Zahl der Fachanwälte wächst ständig. Von 2008 und 32.747 Fachanwälten ist die Zahl auf 35.919 Anwälte gestiegen.
Die meisten Fachanwälte gibt es im Arbeitsrecht (8.038 Anwälte), die wenigsten im Urheber-und Medienrecht (85 Anwälte mit einem Wachstum zum Vorjahr von 107,32 %).
Den Fachawalt für Familienrecht gibt es 7.749 mal.
Die Statistik gibt es bei der Bundesrechtsanwaltskammer.

Hörbücher

Ein sicherlich nicht besonders überraschender Trick, die eigene Produktivität zu erhöhen, sind Hörbücher. ich höre sie immer im Sportstudio, weil es ziemlich langweilig auf dem Crosstrainer ist. So sieht man nicht die ganze Zeit nutzlos irgendwelchen Mädels hinterher. Ich höre häufig fremdsprachige Bücher, so dass ich nebenbei Sprachen lerne. Als Kinder lernen wir unsere Muttersprache ja auch durch Zuhören. Ich meine jedenfalls, dass vor allem mein Englisch sehr profitiert hat.
Natürlich ist bei komplexeren Büchern nicht der gleiche Effekt wie beim Durchlesen gegeben. Das gilt aber nur für einmaliges Hören. Hört man ein Buch mehrfach – man hat ja viel Zeit- ist der Lerneffekt höher als bei einfachem Lesen.

The big Moo von Seth Godin

Es tut Anwälten besonders gut, einmal über den Tellerrand zu schauen. Wenn man richtig hinsieht, findet man etaws, das anregt und neue Ideen zum Keimen bringt. Ein solches Buch ist “The big Moo: Stop Trying to Be Perfect and Start Being Remarkable” von Seth Godin und dreiunddreißig anderen Autoren.

Ein Buch zu Marketing, zum Internet, zu Innovation und Kreativität, zu Kunden und zur Beziehung zu ihnen, vor allem dazu, wie man mit dem Wandel fertig wird und ihn nutzt.
Mir ist jedenfalls schon etwas eingefallen, was ich umsetzen werde.
Übrigens: Die Autoren haben versprochen, alle Honorare an gemeinnützige Organisationen zu spenden.