Michael Sherman has an article on: For Growth You Need More and Less on his Blog.
Concerning the point: “Spend a designated portion of every day or every week on the “big picture” not just the day to day operations.”
To make this operational: Earl Nightingale has in his book: ” Lead the Field” an excellent advice: Spend one hour a day thinking about your business and how to improve it.
This will certainly give focus, help strategic planning, to manage proactively.
Above all: it helps to motivate yourself in your work.
Archive for the 'Neues vom Anwalt' Category
Die Zukunft der Anwälte scheint in der angesächsischen Welt ein größeres Thema zu sein als bei uns.
Ein interessanter Blog-Beitrag in englischer Sprache, bezeichnenderweise “The Cartel’s Last Stand?” genannt, listet einige Bücher auf, die zu diesem Thema erschienen sind. Auch wenn Rechtskultur und Funktion der Anwälte in beiden Sphären recht verschieden sind, dürfte die Lektüre auch für deutsche Anwälte interessant sein. Zumal Entwicklungen in Amerika nicht selten, wenn auch mit einigen Jahren Verspätung, hier einzutreffen pflegen.
Hier ein interessanter Artikel zu dieser Frage (in Englisch).
Ob alle diese Tips für den europäischen Kulturkreis gelten, könnte fraglich sein.
Jedenfalls ist dies ein interessantes Thema, speziell natürlich für Rechtsanwälte. Mit einem ähnlichen Problem beschäftigt sich die Aussagepsychologie. Deren Grundannahmen sind leider deutschen Juristen -speziell Richtern-, häufig nicht bekannt.
Was wichtig ist: nicht nur an äußerlichen Merkmalen, die täuschen können (ein Erröten zB hat häufig ganz andere Ursachen als eine Lüge), sondern auch an der Struktur der gemachten Aussage selbst lassen sich “Lügenmerkmale” identifizieren.
Hier bietet die ARAG Scheidungsrechtsschutz an. Ich glaube aber nicht, dass sich das (für Sie) rechnet.
Ein interessanter Bericht über einen Prozess wegen versuchten Mordes an Polizisten in Baltimore, aus der Sicht eines Geschworenen geschrieben.
Irgendwie sind die Amis weiter als wir:
Hier habe ich von einem Anbieter ein Angebot an Software für den Anwalt gefunden, mit der er sich über den Gegner, dessen Anwalt und den Richter und seine Entscheidungen in vergleichbaren Fällen informieren kann. Atemberaubend!
Wenn Bürokratien sparen, kommt immer das Gegenteil heraus. Das gilt erwartungsgemäß in vermehrtem Masse für die Justiz, wo nicht gelernte Beamte, sondern Richter verwalten.
Ich bekomme nämlich zunehmend Post von der Justiz. Kostensparend selbstverständlich von einem der Mitbewerber der Deutschen Post. Ich habe aber seit fast 30 Jahren (sollte also mittlerweile bekannt sein) beim Landgericht Duisburg ein Gerichtsfach. Da könnte man die Post einfach -ohne Briefmarke- reintun, wie das an die 30 Jahre auch üblich war. Aber jetzt wird ja gespart!
Einen Fristenrechner (BGB, Mutterschutz, Entgeltfortzahlung) bietet hier die DAK an. Weiter gibt es Tips und andere Arbeitshilfen für Firmen.
Das Zeitalter der Hängeregistratur ist vorbei-besser, es hätte nie begonnen
Wenn ich es richtig sehe, gibt es eigentlich kaum noch eine Kanzlei in Deutschland, die nicht mit Hängeregistraturen arbeitet, für den Laien: mit Akten, die in Aktenschränken hängend aufbewahrt werden. Die Beliebtheit dieses Systems ist in meinen Augen schwer zu erklären.
Ich arbeite anders: Ich benutze Regale und handelsübliche Ordner in verschiedenen Breiten.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
Ordner sind wesentlich preiswerter als Hängeregister-Akten, häufig gibt es Ordner für unter einem Euro. Ebay gibt es auch noch, ich habe mir über Ebay schmale Ordner (ungefähr 4 cm Rückenbreite) besorgt, die sonst erheblich teurer sind.
Ordner haben den Vorteil, dass von vorneherein genügend Platz zur Verrfügung steht, das Phänomen der”fast patzenden Akte”tritt nicht auf. Das Anlegen der Akte geht wesentlich schneller ud unkomplizierter und der wichtigste Vorteil: mit Ordnern ist eine “Haufenbildung” nicht möglich!
Regale sind erheblich billiger als Rängeregister-Schränke, nutzen wie diese nicht so schnell ab, sind leichter zu transportieren und können auch für andere Zwecke verwandt werden. Sie nehmen auch nicht viel Platz ein, allenfalls braucht man mehr Platz an der Wand bei dafür geringerer Tiefe.
Der einzige “Nachteil” der Regalregistratur ist, dass man die Ordner nicht mit den Wiedervorlage-Systemen versehen kann, die es für Hängeregister gibt. *
Meines Erachtens ist das aber tatsächlich ein Vorteil, denn diese Systeme sind eine organisatorische Katastrophe und einer der Gründe dafür, dass in Praxen die Akten häufig nicht im Schrank sind, wo sie hingehören, sondern irgendwo in der Praxis, wo sie dann regelmäßig mit großem Engagement des Personals gesucht werden. Es ist meines Erachtens dummes Zeug, Akten, nur weil ein halbes Jahr um ist, aus dem Schrank zu holen.
Das System führt insgesamt zu viel zu häufigen Vorlagen der Akten und damit zu Überlastung und sinnlosen Beschäftigung des Personals, zur “Haufenbildung” bei den Akten usw.
Also: weg mit den Hängeregistraturen, es ist organisatorisches Teufelszeug!
*(Einfacher ist es, Wiedervorlagen schriftlich im Kalender zu notieren. Dies mache ich (außer bei wichtigen Fristen natürlich) fast nie und nur dann, wenn nicht sicher ist, dass nicht sowieso früher oder später ein Eingang in der Akte kommt. Beispiel: Schreibe ich dem Mandanten mit der Bitte um Rücksprache und seiner Rechtsschutzversicherung, weiß ich, dass sich jedenfalls einer von beiden melden wird: da brauche ich keine Frist zu notieren.)
Ich habe mal wieder was Interessantes gefunden: 15 Regeln für Mandanten- allerdings auf Englisch, lesens-und bedenkenswert.
Fairerweise gibt es auch 15 Tips für Anwälte.