Archive for the 'Neues vom Anwalt' Category

Notebook 2

Ich verwende das Programm NoteBook weiterhin häufig und gern. Beispiel: Für eine Beschwerdebegründung habe ich die Rechtsprechung des BGH gesichtet. Die Urteile habe ich von der BGH Homepage als pdf heruntergeladen. (Ein Vorteil von apple: mit Spotlight ist es kein Problem, Entscheidungen auf den Rechner problemlos wiederzufinden.)
Die entscheidenden Passagen habe ich dann nach Notebook herüberkopiert, praktisch und übersichtlich.
So eine Idee von mir ist es, mit Notebook ganze Schriftsätze zu machen. Sie würden jedenfalls sehr übersichtlich, man hätte einen Index und eine Inhaltsübersicht. Es fehlen natürlich Formatierungsmöglichkeiten, das ganze wäre auch im Aufbau sehr ungewöhnlich: ich muß mal darüber nachdenken und herumprobieren.

Home Office Lawyer

Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie viel anders, differenzierter und spannender die amerikanische Anwalts Szene ist. Ein Vertreter hiervon ist der Home Office Lawyer.
Es handelt sich um ein Blog, das von einem Anwalt, der von zuhause aus arbeitet, gestaltet wird. Das gibt es auch in Deutschland. Der Unterschied ist, daß man in Amerika dazu steht. Außerdem besteht natürlich die Möglichkeit, die Ersparnisse die man dadurch hat, an den Kunden weiterzugeben.
Außerdem beschäftigt sich das Blog mit der Nutzung von Apple Computern. Auch hier ist interessant zu sehen, dass amerikanische Anwälte keine Probleme im Kontakt mit Computern und Software haben. Es werden handelsübliche Softwareprodukte benutzt und offenbar wenige Spezialprogramme.

Kluger Rat für Selbständige

Ich bin ja nun seit einigen Jahrzehnten selbständig, aber die hier aufgeführten Ratschläge
von Seth Godin sind sinnvoll und richtig.
Noch mehr guten Rat gibt es hier.

Anwaltsdichte in Deutschland

Aus einer Mitteilung des Deutschen Anwaltvereins:

“In einer China-Sonderausgabe vom 2. Oktober 2006 (Seite 14) berichtet die Wirtschaftswoche über einen großen Mangel an Rechtsanwälten in China und nennt eine Zahl von derzeit 120.000 dort tätigen Anwälten – eine Anwaltsdichte von einem Anwalt auf 11.000 Einwohner! In Deutschland lag die Anwaltsdichte nach einer aktuellen Untersuchung der Bundesrechtsanwaltskammer im Jahre 2005 bei 622 Einwohnern pro Rechtsanwalt. In den großen deutschen Städten liegt die Anwaltsdichte deutlicher höher, z. B. in Hamburg bei 234 Einwohnern pro Anwalt, in Berlin bei 332 Einwohnern pro Anwalt, in München bei 124, in Düsseldorf bei 117 und in Frankfurt sogar bei nur 97 Einwohnern pro Rechtsanwalt. Überträgt man die Anwaltsdichte aus China nach Deutschland entspräche das einer Relation von insgesamt etwa 7.300 Rechtsanwälten im gesamten Land oder in NRW allein nur von 1.636 Rechtsanwälten. Erst mit rund 2.100.000 Rechtsanwälten wäre in China die aktuelle deutsche Anwaltsdichte erreicht.”
Soviel Anwälte wie eine Großstadt- die Vorstellung ist ja schon schrecklich, aber 2 Millionen!

Wir sind umgezogen!

Ab sofort finden Sie uns in neuen, schönen Räumen in 47249 Duisburg-Buchholz auf der Münchener Straße 78. Telefon (0203 77 27 97 und Fax 0203 77 59 02) sind gleich geblieben.
Auf Wiedersehen in Buchholz!

Tiddlywicki

Ich glaube, ich habe wirklich das Gelbe vom Ei gefunden, was die Produktion von Websites, Blogs und persönlichen Wickis betrifft: Tiddlywicki.
Muß man sich ansehen. Einfach genial.
Es gibt auch ein Handbuch in Deutsch.

Anwaltsgebühren/Prozeßrisiko

Eine gute Seite, interessant auch für Anwälte, ist Rechtsanwaltsgebühren.de.
Geboten wird: Berechnung von Anwaltskosten und Prozeßrisiko und einiges mehr.
Für apple-user gibt es ein
widget.

Steve Jobs

Ich habe etwas Neues für mich entdeckt: audible.de. Hörbücher: eine ideale Ergänzung zu meinem iPod, um die Zeit im Sportstudio nicht nutzlos zu verbringen.
Ich habe mir gleich ein Abo besorgt und mir von Jeffrey Young die Biographie von Steve Jobs heruntergeladen. Heute morgen habe ich mit dem ersten Teil angefangen.
Einen Nachteil haben die Hörbücher: man kann schlecht die Stellen, die einem wichtig erscheinen, noch einmal nachlesen. Wenn man wirklich etwas lernen oder verstehen will, ist es sicher optimal, das sowohl das geschriebene und als auch das gesprochene Buch zu haben.
Steve Jobs ist und wahr sicher eine interessante Persönlichkeit. Eine Episode hat mich ziemlich entsetzt: ziemlich am Anfang der gemeinsamen Zusammenarbeit bescheißt er Steve Wosniak um 200 $. Dieser erfährt dies zufällig ungefähr ein Jahr später, als er im Flugzeug den Geschäftspartner trifft und die tatsächlich gezahlte Summe erfährt. Er soll geweint haben, sagt aber nichts.
Abgesehen von dem moralischen Fehlverhalten, was ich für den schlimmen Aspekt der Sache halte, war es auch ein Fehler:
Ich denke, dies Verhalten hat später zu den Problemen der Fa. apple beigetragen, weil es die Vertrauensbasis zerstört hat.
Bin gespannt, wie die Sache weitergeht.
Das Buch selbst ist gut lesbar/hörbar. Vielleicht ein wenig oberflächlich.
Ich berichte weiter.

Gandhi und Mediation

Ich habe ein Zitat Gandhis gefunden, das meines Erachten das Grundprinzip der Mediation recht gut wiedergibt:
“Drei Viertel aller Misshelligkeiten und Missverständnisse werden aus der Welt verschwinden, wenn wir uns in die Lage unserer Gegner versetzen und ihren Standpunkt verstehen. Wir werden dann entweder sogleich mit ihnen einig werden oder wir werden nachsichtig über sie denken.”

Tinderbox-Software für den Mac

Eine Software, die mir gut gefällt, ist Tinderbox von Eastgate. Sie ist nur in englischer Sprache erhältlich. Nach der Auffassung des Herstellers handelt es sich um “personal content management software”. Das ist o.k.
Es handelt sich sich um eine eigene Kategorie von Software: sie ist gleichzeitig outliner, Notizblock, Tagebuch, Mindmap-Software, Blog – und Homepage – Software.
Man muß sie nicht haben, wenn man sie aber hat, arbeitet man gerne mit ihr.
Ich will jetzt versuchen, einer meiner Homepages mit dem Programm umzubauen.
Demnähst davon mehr.