Es gibt auch Leute, die mit GTD nicht einverstanden sind, beispielsweise hier.
Die Kommentierung dieser Kritik findet sich an gleicher Stelle.
Meine Meinung: GTD ist ein toller Ausgangspunkt für eigene Ideen. Man mag mich für blöd halten: der Gedanke, dass man ein Projekt nicht machen kann, sondern nur einzelne Schritte, die zum Ziel führen, war nicht nur neu für mich, sondern eine Offenbarung.
GTD ist kein Allheilmittel, kein System, sondern ein Set guter Tricks, die man ganz oder teilweise übernehmen kann, anpassen kann und zu dem man eigene hinzuerfinden kann.
Hier ein kleiner Vergleichstest einiger GTD-Software-Anwendungen. Sieger: Things.
Das scheint mir auch das richtige Ergebnis zu sein.
Die neue Software von Omni Group, Omni Focus, ist nunmehr in Version 1.0 (engl.) verfügbar. Eine funktionierende Version, die 14 Tage läuft, ist hier erhätlich.
Nach meinem Eindruck ein elegantes und gutes Programm.
Hier ein Artikel, über die GTD-Software, die hier vorgestellt wurde, allerdings ziemlich ignorant, weil der Verfasser meint, GTD habe irgendetwas mit TO-DO-Listen zu tun.
GTD?- Getting Things Done/ The Art of stressfree Productivity.(Copyright David Allen)
Ein Buch von David Allen, einem amerikanischen Unternehmensberater, das nicht nur in Amerika Furore gemacht hat.
In Deutsch unter dem Titel: “Wie ich die Dinge geregelt bekomme” zu haben.
Außerdem gibt es das Buch auch als Hörbuch, z.B. bei audible.de.
Berechtigterweise.
Weil dieses Buch anders ist: Es ist nicht eines dieser Bücher, das man liest, begeistert ist, weil jetzt alles besser werden wird, und dann passiert nichts.
Der Unterschied:
Es wird keine Predigt gehalten, sondern eine einfache, aber effiziente Methode vorgeführt, in unserer Wissensgesellschaft zu arbeiten.
Einführung:
Eine Einführung finden Sie hier, sowie eine Serie von Podcasts.
Noch was an Software gefunden, die für GTD geeignet zu sein scheint und auf Windoze-Rechnern läuft: debrief.
Die Basic-Version ist immerhin für lau.
Es scheint auch Leute zu geben, die auf Windoze-Rechnern GTD machen. Für die scheint es auch Software zu geben, z.B. hier.
Die werde ich natürlich nicht ausprobieren.
P.S. Gibt es kaum vernünftige Software für Windoze oder ist das einfach bei mir eine falsche Perspektive?
Faktisch fehlen doch ganze Software-Kategorien wie Outliner oder GTD-Software. Kann doch nur daran liegen, dass Windoze-User ihre Rechner nicht zur produktiven Arbeit, sonder hauptsächlich zum Daddeln und zum Herunterladen von Pornos benutzen.
Ich habe noch eine Software gefunden, mit der man GTD auf dem Apple machen Kann: Mori.
Die Software macht einen sehr guten, stabilen Eindruck, und im Gegensatz zu den zuvor besprochenen Programmen ist sie nicht im Alpha-oder Beta-Stadium.
Da sie nicht speziell für GTD gemacht ist, aber dafür geeignet ist, sind ein paar Anpassungen erforderlich. Dies hat den Vorteil, dass man seine eigenen Vorstellungen und Vorlieben berücksichtigen kann.
Der Preis ist massvoll, 39,95 $.
Empfehlenswert.
Ich habe jetzt drei Programme im Test. Ich werde weiter berichten, vermute aber, dass ich mich für Mori entscheiden werde.
Weitere Software, um GTD auf dem Mac machen zu können, allerdings noch im alpha-Stadium, ist “Things” von culturedcode.
Hört sich jedenfalls gut an.
Eine ausführliche Besprechung (in englischer Sprache) gibt es hier.
Ich habe die Alpha-Version mittlerweile bekommen. Optisch sehr ansprechendes Programm, man arbeitet gerne damit. Das Programm spiegelt die Einfachheit von GTD auf den Computer. GTD: so soll es sein!
Scheint auch, trotz Alpha, gut zu funktionieren.
Ich probiere es weiter aus und werde berichten.
Ich versuche seit einiger Zeit GTD umzusetzen. GTD ist eine Methode von David Allen.
Hier steht, wie er selbst seine Methode definiert.
Sie beruht auf wenigen einfachen Prinzipien:
1. A L L E S einmal aufräumen und erfassen.
2. Für A L L E S Platzhalter anlegen, die in Listen geführt werden.
3. Nicht irgendwelche Prioritäten vergeben und wie ein Blöder dahinter herhecheln, sondern nur regelmäßiges Durchgehen der Listen.
4. Zwei Minuten Prinzip: Alles, was in 2 Minuten erledigt werden kann, sofort erledigen (Das sind erstaunlich viele Dinge), für alles andere Platzhalter anlegen.
5. Immer 2 Überlegungen anstellen: Was erwarte ich Positives von dieser Sache? + Was ist der nächste Schritt, den ich tun muß (extrem wirkungsvoll!)
Hört sich banal an, ist auch banal, aber in der Summe sehr effektiv: das Buch muß am gelesen haben, anschließend schmeißt man den ganzen Zeitplanungs-Unsinn weg.
6. Hintereinander abarbeiten.
Die guten Ergebnisse:
1.0 Die Akten sind in den Schränken, die dauernde Suche ist wesentlich reduziert.
2.0 Ich habe eine Liste der zu erledigenden Akten. Dadurch ist die Unsicherheit reduziert.
Auf meinem Schreibtisch habe ich Eingangskörbe. Hier landen alle Eingänge, die ich selbst produziere, zB Telefonvermerke, Ideen, etc. Es handelt sich nicht um eine eigentliche Liste. Ich verpacke nur alles in Prospekthüllen, macht die Sache übersichtlicher und einfacher durchzusehen.
Listen:
1.0 längere Schreiben, Klagen, Schriftsätze, die ausgearbeitet werden müssen.
2.o Schreiben, SS etc, die nicht soviel Zeit in Anspruch nehmen, aber auch überdacht + ausgearbeitet werden müssen.
3.0 Telefonate
4.0 Projekte, die nicht eigentlich juristische Arbeit sind
5.0 Vielleicht später = Wvl-Mappe
6.o Finanzielles
Hier ist ein guter
Erfahrungsbericht.