Werbung muß nicht teuer sein, man muß Ideen haben! In diesem Artikel finden Sie einige grundlegende Ideen, die auch für Rechtsanwälte Denkanstöße sein können. Zum Beispiel: Gestaltung des Briefpapiers, was kann man noch mit Schreibpapier machen etc.
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Es tut Anwälten besonders gut, einmal über den Tellerrand zu schauen. Wenn man richtig hinsieht, findet man etaws, das anregt und neue Ideen zum Keimen bringt. Ein solches Buch ist “The big Moo: Stop Trying to Be Perfect and Start Being Remarkable” von Seth Godin und dreiunddreißig anderen Autoren.
Ein Buch zu Marketing, zum Internet, zu Innovation und Kreativität, zu Kunden und zur Beziehung zu ihnen, vor allem dazu, wie man mit dem Wandel fertig wird und ihn nutzt.
Mir ist jedenfalls schon etwas eingefallen, was ich umsetzen werde.
Übrigens: Die Autoren haben versprochen, alle Honorare an gemeinnützige Organisationen zu spenden.
Auch in Duisburg gibt es Kreative: Hier eine Empfehlung.
Twitter ( für die, die es nicht wissen: hier kriegt man sehen, was das ist) ist in aller Munde. Ich habe mich auch dort angemeldet, mich aber sofort gefragt, was ich da soll. Man kriegt irgendwelche Mitteilungen von Leuten, die man nicht kennt und fragt sich, welche üblen Absichten die denn haben.
Die ganze Twitterei ist so öde, dass man sich mal wieder ernsthaft die Frage stellt, ob es Intelligenz auf diesem Planeten gibt.
Deshalb ist mir auch völlig schleierhaft, wie Twitter ein Marketing-Instrument für Anwälte sein soll, dies nur ein Beispiel, einfach aml googeln (z.B.: Twitter as marketing instrument for Lawyers), und nicht nur mir.
Die ersten trauen sich schon zu sagen, dass das alles nur Medien-Hype ist. Lesenswert die beiden Blog-Artikel von Larry Bodine mit den Zahlen: Twitter schrumpft: “twitters growth screeches to a halt, it was-all hype.”
Beispiele: 76 % aller Benutzer füllen das Bio nicht aus, 55 % senden nie eine Nachricht.
Mein Argument: Ich sehe das aus meiner beschränkten Sicht als Fachanwalt für Familienrecht. Die Klientel ist lokal orientiert und am akuten Bedarf orientiert. Sie fährt nicht nach Hamburg, um sich von einem dortigen Anwalt scheiden zu lassen. (In einigen Sparten mag das anders sein.) Meine Mandanten suchen: 1. einen Fachanwalt und 2. den nächsten. Die suchen sie im Prinzip an 2 Stellen: bei google und in den gelben Seiten. Daneben wird man noch weiterempfohlen. Nur absolute Freaks suchen einen Anwalt bei Twitter (wie auch?) oder unter einem Stein im Garten.
Wenn man sich auf diese 3 Mandats-Quellen beschränkt, ist man ausgelastet. Die Chance, mit einer guten Homepage ein Mandat zu ergattern, düfte x-fach größer sein als sich 10 Jahre bei Twitter die Finger wund zu schreiben.
Was ist ein Blog?
Diese Homepage ist ein wordpress – Blog. Wordpress ist freie Software zur Gestaltung von Blogs. Es gibt auch andere Software. Meinem Eindruck nach ist aber wordpress mittlerweile der absolute Marktführer.
Der Vorteil eines Blogs
Blogs werden auch Internet-Tagebücher genannt. Dies ist aber irreführend, was die Nutzungsmöglichkeiten eines Blogs für den Anwalt betrifft. Mittlerweile haben sich Blogs in Richtung CMS (Content Management System) weiterentwickelt. Im Gegensatz zu einer “statischen” Homepage ist es recht einfach, neue Inhalte (”Content”) auf die Homepage zu bringen. Dies stellt den entscheidenden Vorteil dar.
Die Gestaltung dieses Blogs
Dieses Blog wurde mit dem Theme wordpress remix gestaltet. Diese Theme hat den Vorteil, dass eine grössere Zahl von Vorlagen, auch für “statische” Seiten vorhanden sind, so dass sich Homepage und Blog miteinander verbinden lassen.
Die Nachteile:
1. Das Theme kostet Geld.
2. Im Gegensatz zu der Behauptung des Herstellers, ist eine Änderung der Gestaltung nicht trivial, sondern setzt Grundkenntnisse in HTML und CSS-Programmierung voraus.
Das stimmt nicht mehr: das Theme ist jetzt ein freies Theme namens K2.