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The Sound of Young America

Hier ein Vortrag (in Englisch) von Merlin Man (43 Folders) zu Doing Creative work:

Fake Rocks, Salami Commanders, and Just Enough to Start

Schmeiß die alten Akten aus dem Schrank! – die elektronische A b l a g e

Ich habe heute meinen neuen Kopierer bekommen, von Toshiba, wie das Gerät davor. Es soll die Führung unserer elektronischen Akten (im pdf-Format) erleichtern. Darüber später mehr.

Viele Kollegen, die mir und meinem Macbook im Termin begegnen, sind skeptisch, was elektronische Akten betrifft. Soll mir egal sein, ich kann verstehen, dass man mit einer Papierakte glücklich sein kann.

Wir machen aber jetzt auch eine elektronische Ablage und da sollten Sie zuhören. Dies ist ohne neue Software, neuen Workflow, Mitarbeiterschulung, was auch immer zu verwirklichen.

Wir legen ab morgen Akten nicht mehr als Papierakte ab, sondern die Akten werden eingescannt und dann vernichtet.

Die Akte wird mit allen Schikanen wie Rechnungen etc, die für das Finanzamt aufgehoben werden müssen, eingescannt, keine Trennung wegen unterschiedlicher Aufbewahrungsfristen, keine Vergabe von Ablagenummern etc. Brutalscan, Vor-und Rückseite, keine Kompromisse, alles wird gescannt.
Die Scans werden in eine lesbare pdf-Datei umgewandelt und gespeichert. Auf der Festplatte, ein Terrabyte (!) kostet weniger als 100 €, bleiben sie bis an das Ende ihrer Tage.

Dies hat folgende Vorteile:

Wenn die Akte gebraucht wird, wird die Datei einfach aufgerufen. Wird Sie tatsächlich noch einmal gebraucht, und Sie haben keine elektronische Aktenführung, wird sie wieder ausgedruckt. Bei elektronischer Akte steht sie sofort wieder zur Verfügung, genauer, sie war nie weg.

Keine vollen Keller mehr, keine jährliche Aktenvernichtungsprozedur.

Da die Dateien in durchsuchbaren pdfs vorliegen, finden sie sie auch wieder, wenn die Mitarbeiterin falsche Prozeßregisternummern oder was auch immer eingegeben hat. Keine Sucherei nach nicht auffindbaren Akten mehr.

Nachteile: Im Pinzip keine.

Vorsicht:
Mein Kopierer hat keinen eigenen Prozessor. Dies bedeutet, das für die Umwandlung eine eigener Rechner da sein muß. Dieser sollte natürlich relativ schnell und andereseits nur für diese Aufgabe abgestellt oder wenig beschäftigt sein.
und natürlich: Datensicherung, Datensicherung, Datensicherung!

On Tinderbox and Litigation

“On Tinderbox and Litigation” heißt ein neues Blog, das sich mit der Anwendung des Programms Tinderbox im juristischen Bereich – hier bei einem amerikanischen Rechtsanwalt- beschäftigt. Auch ich benutze Tinderbox für ähnliche Zwecke- wenn auch die Verfahrensordnungen sehr unterschiedlich sind. Das Prinzip ist aber das gleiche: die visuelle und damit sehr viel verständlichere Darstellung eines Falls.
Ich kann nur sagen: die Software ist genial und rechtfertigt allein schon die Anschaffung eines mac.

Immer mehr Fachanwälte

Die Zahl der Fachanwälte wächst ständig. Von 2008 und 32.747 Fachanwälten ist die Zahl auf 35.919 Anwälte gestiegen.
Die meisten Fachanwälte gibt es im Arbeitsrecht (8.038 Anwälte), die wenigsten im Urheber-und Medienrecht (85 Anwälte mit einem Wachstum zum Vorjahr von 107,32 %).
Den Fachawalt für Familienrecht gibt es 7.749 mal.
Die Statistik gibt es bei der Bundesrechtsanwaltskammer.

Hörbücher

Ein sicherlich nicht besonders überraschender Trick, die eigene Produktivität zu erhöhen, sind Hörbücher. ich höre sie immer im Sportstudio, weil es ziemlich langweilig auf dem Crosstrainer ist. So sieht man nicht die ganze Zeit nutzlos irgendwelchen Mädels hinterher. Ich höre häufig fremdsprachige Bücher, so dass ich nebenbei Sprachen lerne. Als Kinder lernen wir unsere Muttersprache ja auch durch Zuhören. Ich meine jedenfalls, dass vor allem mein Englisch sehr profitiert hat.
Natürlich ist bei komplexeren Büchern nicht der gleiche Effekt wie beim Durchlesen gegeben. Das gilt aber nur für einmaliges Hören. Hört man ein Buch mehrfach – man hat ja viel Zeit- ist der Lerneffekt höher als bei einfachem Lesen.

The big Moo von Seth Godin

Es tut Anwälten besonders gut, einmal über den Tellerrand zu schauen. Wenn man richtig hinsieht, findet man etaws, das anregt und neue Ideen zum Keimen bringt. Ein solches Buch ist “The big Moo: Stop Trying to Be Perfect and Start Being Remarkable” von Seth Godin und dreiunddreißig anderen Autoren.

Ein Buch zu Marketing, zum Internet, zu Innovation und Kreativität, zu Kunden und zur Beziehung zu ihnen, vor allem dazu, wie man mit dem Wandel fertig wird und ihn nutzt.
Mir ist jedenfalls schon etwas eingefallen, was ich umsetzen werde.
Übrigens: Die Autoren haben versprochen, alle Honorare an gemeinnützige Organisationen zu spenden.

Werbeagentur in Duisburg

Auch in Duisburg gibt es Kreative: Hier eine Empfehlung.

Falsa demonstratio non nocet?

War gerade gegen 22.00 h (Dienstleistungsabend bis 10 Uhr)  in der Praxis beim Zusammenpacken, als ein Fax eines Anbieters von Rechtsanwalts-Fortbildung einlief. Da um diese Uhrzeit ein überreizter Nervenzustand mit entsprechender Sensitivität (ist das das richtige Wort?) vorherrscht, las ich ausnahmsweise das Angebot: “Word, 100 Tips und Tricks rund um das Betriebssystem”.

Aha!

Selbst meine wenig pc-affine Frau B. wußte auf Befragen, das word nicht das Betriebssytem in DOSen ist.

Was ist das also: falsa demonstratio – oder mit Anwälten kann man das ja machen?

Twitter ist Schwachsinn

Twitter ( für die, die es nicht wissen: hier kriegt man sehen, was das ist)  ist in aller Munde. Ich habe mich auch dort angemeldet, mich aber sofort gefragt, was ich da soll. Man kriegt  irgendwelche Mitteilungen von Leuten, die man nicht kennt und fragt sich, welche üblen Absichten die denn haben.

Die ganze Twitterei ist so öde, dass man sich mal wieder ernsthaft die Frage stellt, ob es Intelligenz auf diesem Planeten gibt.

Deshalb ist mir auch völlig schleierhaft, wie Twitter ein Marketing-Instrument für Anwälte sein soll, dies nur ein Beispiel, einfach aml googeln (z.B.: Twitter as marketing instrument for Lawyers), und nicht nur mir.

Die ersten trauen sich schon zu sagen, dass das alles nur Medien-Hype ist. Lesenswert die beiden Blog-Artikel von Larry Bodine mit den Zahlen: Twitter schrumpft: “twitters growth screeches to a halt, it was-all hype.”

Beispiele: 76 % aller Benutzer füllen das Bio nicht aus,  55 % senden nie eine Nachricht.

Mein Argument: Ich sehe das aus meiner beschränkten Sicht als Fachanwalt für Familienrecht. Die Klientel ist lokal orientiert und am akuten Bedarf orientiert. Sie fährt nicht nach Hamburg, um sich von einem dortigen Anwalt scheiden zu lassen.  (In einigen Sparten mag das anders sein.) Meine Mandanten suchen: 1. einen Fachanwalt und 2. den nächsten. Die suchen sie im Prinzip an 2 Stellen: bei google und in den gelben Seiten. Daneben wird man noch weiterempfohlen. Nur absolute Freaks suchen einen Anwalt bei Twitter (wie auch?) oder unter einem Stein im Garten.

Wenn man sich auf diese 3 Mandats-Quellen beschränkt, ist man ausgelastet. Die Chance, mit einer guten Homepage ein Mandat zu ergattern, düfte x-fach größer sein als sich 10 Jahre bei Twitter die Finger wund zu schreiben.

Ich bin wieder da

Es hat eine lange Pause gegeben, u.a., weil ich im vergangenen Jahr eine Operation hatte und nicht richtig fit war.

Ich hoffe, bald mehr und besser zu meinem Thema schreiben zu können.